Ob Fernsehen, Hörfunk oder Print, ob Wirtschaft, Politik oder Portraits, es geht immer nur um das Eine: Geschichten erzählen. Und zwar so, dass sie die Menschen erreichen.
Geschichten können informieren, unterhalten, bewegen. Geschichten können Fenster zu einer unbekannten Welt öffnen, Einblicke in fremde Kulturen geben, neue Perspektiven bieten. Geschichten können die Welt verändern. Wenn sie gut erzählt werden.
Die erste Geschichte von Gitti Müller erscheint 1981 in einer Schülerzeitung. Titel: "Mit Rucksack und Sombrero". In losen Folgen beschreibt sie, was sie als Jugendliche erlebt hat als sie ein Jahr lang in Südamerika unterwegs war. Und sie beginnt so:
"Roissy-Airport, geschäftiges Treiben, Menschen blicken nervös auf ihre Uhren, Aktenkoffer mit wichtigen Mienen schreiten auf und ab, Gepäcke werden geschleppt, gezogen. Inmitten dieser planmäßigen Unruhe fühle ich mich seltsam ruhig, denn ich habe Zeit, unbegrenzte, keine Verpflichtungen, keine Verabredungen, nicht einmal ein Flugreservierung. Um 14 Uhr geht die Maschine nach Cayenne. Ich bin stand by. "
Alle folgenden Geschichten, Reportagen, Berichte, Dokumentarfilme wären nie erzählt worden, hätte sie nicht diese erste Geschichte so erlebt. Denn nur wer etwas erlebt, kann Geschichten so erzählen, dass sie ankommen.
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